Echte Zeit

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Was ist aus dem Wert geworden, seit du hinsiehst?

Eine Watchlist beantwortet zwei verschiedene Fragen. „Heute" sagt, was sich seit gestern bewegt hat. „Seit Beobachtung" sagt, ob es sich gelohnt hätte — und das ist die Frage, für die man einen Wert überhaupt auf die Liste legt. Beide stehen jetzt als Spaltensatz nebeneinander, die Werte selbst stehen als Tabelle mit Spalten, die du sortieren kannst.

Was du damit machen kannst

  • Zwischen den beiden Zeiträumen umschaltenDer Schalter über der Liste, rechts: „Seit Beobachtung" oder „Heute". Er wechselt nur die Anzeige — nachgeladen wird nichts, beide Zeiträume sind schon gerechnet. Die Kennzahl über der Liste wechselt mit: Sie sagt immer, wie die ganze Liste in dem Zeitraum steht, den du gerade ansiehst.
  • Den Kurs sehen, mit dem du eingestiegen wärstIn der Ansicht „Seit Beobachtung" steht eine Spalte davor: der Kurs am Tag der Aufnahme, mit dem Datum darunter. Daneben der heutige Kurs, dann die Veränderung in Euro oder Dollar und ihr Prozentsatz — vier Zahlen, aus denen sich die fünfte nachrechnen lässt.
  • Die Liste nach jeder Spalte sortierenJeder Spaltenkopf sortiert, ein zweiter Klick dreht die Richtung. Ohne Klick stehen die Werte in der Reihenfolge, in der du sie aufgenommen hast — die Tabelle ordnet nichts um, solange du sie nicht darum bittest.
  • Auf schmalem Bildschirm dasselbe lesenWird die Karte schmaler, weichen die Spalten von rechts nach links: zuerst der Aufnahmekurs, dann die Veränderung in Euro. Was wegfällt, steht klein unter dem Namen — der Prozentsatz bleibt immer stehen. Aufgeklappt siehst du alle Spalten auf einmal.

Was wir uns dabei gedacht haben

Die Tagesveränderung war die einzige Zahl, die eine Watchlist bisher hatte — und die schwächste, die sie haben kann. Wer einen Wert beobachtet, will wissen, was seit dem Hinsehen passiert ist, nicht was seit gestern.

Dafür muss der Aufnahmetag mitgeschrieben werden, und zwar samt Kurs. Nachträglich ermitteln ließe er sich nicht: Ein Kursarchiv haben wir nicht, und ein geschätzter Einstiegskurs wäre eine Zahl, die aussieht wie eine Messung. Bei Werten, die schon vorher in einer Liste lagen, steht deshalb ein Datum aus der Rekonstruktion — bei allem, was du ab jetzt aufnimmst, ist es der Tag, an dem du geklickt hast.

Absoluter Betrag und Prozentsatz stehen in zwei Spalten und nicht übereinander in einer, wie im Bestand. Beim Beobachten ist der Prozentsatz die Aussage und der Betrag die Nebenrechnung — nur getrennt lässt sich der Betrag weglassen, wenn der Platz knapp wird.

Die Startliste aus den meistbeachteten Werten hat keinen Aufnahmetag: Du hast dort nichts aufgenommen, wir haben sie dir hingelegt. In dieser Ansicht stehen deshalb Gedankenstriche und darüber ein Satz, der sagt warum — eine erfundene Rechnung wäre bequemer und falsch.

Die Veränderung steht in der Währung, in der der Wert notiert, und nicht in deiner Anzeigewährung. Beobachten heißt kein Bestand: Es gibt keine Summe, die umzurechnen wäre, und ein Kurs in Dollar neben einer Veränderung in Euro wären zwei Maßstäbe in einer Zeile.

Seitdem verbessert

  • 18.09.2026Der Umschalter steht ganz in der KarteSteht deine Watchlist in der schmalen Karte an der Seite, war der Umschalter „Seit Beobachtung / Heute" breiter als sein Platz — und die Karte schnitt ihn ab. Vom gewählten „Heute" blieb eine violette Fläche ohne Wort übrig, und mit der Maus war dort nichts mehr zu erreichen. Jetzt rückt der Umschalter in eine eigene Zeile und steht vollständig in der Karte: Der Zeitraum, auf dem du stehst, ist immer ganz zu lesen, der andere blendet an der Kante weich aus statt abgeschnitten zu werden — dasselbe, was die Leiste mit deinen Listen darüber seit jeher tut. Ein Klick oder ein Wisch holt ihn herüber.