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Deine Steuer steht jetzt an der Zeile

Bisher stand dein Steuersatz im Profil und blieb dort. Jetzt rechnen wir damit: An jeder Ausschüttung und an jedem Verkauf mit Gewinn steht, was nach deinen Angaben an deutscher Steuer anfällt — und was dein Freistellungsauftrag davon schon getragen hat.

Was du damit machen kannst

  • Freistellungsauftrag je Jahr verfolgenÜber den Dividenden und unter den Transaktionen steht, wie viel deines Freibetrags im laufenden Jahr verbraucht ist und wie viel noch frei ist. Darunter dieselbe Zeile für jedes frühere Jahr mit Ertrag. Verbraucht wird chronologisch, so wie ein Institut ihn verbraucht: Der früheste Ertrag des Jahres bekommt den Freibetrag zuerst.
  • Dividenden mit geschätzter Steuer lesenDie Dividendentabelle hat eine Spalte „Steuer geschätzt" — daneben in kleiner Schrift, woraus der Betrag entsteht: dein Satz, oder „aus Freibetrag", wenn nichts anfällt. In der Fußzeile stehen zwei Summen untereinander: was deine Bank einbehalten hat und was nach deinem Profil anfiele. Der Unterschied zwischen den beiden ist der Grund, das Profil zu pflegen — deine Bank rechnet ohne Kirchensteuer und ohne deinen Freistellungsauftrag.
  • Verkäufe mit ihrem Gewinn einbeziehenEin Verkauf mit Gewinn verbraucht denselben Freibetrag wie eine Ausschüttung. In der Transaktionsansicht steht die Schätzung deshalb in der aufgeklappten Buchung, mit dem ganzen Weg: Gewinn, verrechnete Verluste desselben Jahres, verbrauchter Freibetrag, angerechnete ausländische Quellensteuer. Verluste eines Jahres werden vorher gegen dessen Gewinne gerechnet — nicht gegen den Freibetrag, der bliebe sonst an einem Gewinn hängen, den der Verlust ohnehin aufhebt.
  • Auf einen Hinweis stoßen, solange nichts eingestellt istIst das Steuerprofil nicht eingeschaltet, steht an derselben Stelle ein Satz statt einer Zahl: dass deine persönliche Kapitalertragsteuer von Veranlagung, Kirchensteuer und Freistellungsauftrag abhängt — mit dem Weg ins Profil daneben. Auch die Dividendenprognose sagt dann, dass die deutsche Steuer in ihrem Betrag fehlt.

Was wir uns dabei gedacht haben

Die Schätzung bekommt in der Transaktionsansicht keine eigene Spalte. Die Tabelle führt Buchungen; eine gerechnete Zahl zwischen gebuchten wäre von ihnen nicht zu unterscheiden. In der Dividendentabelle steht sie in einer Spalte, deren Kopf „geschätzt" sagt.

Der Freibetrag gehört der Person, nicht dem Depot. Er wird deshalb über alle deine Depots hinweg gerechnet — wer zwei Depots hat, hat trotzdem einen Freistellungsauftrag. Ein Depotfilter ändert die Steuer an einer Ausschüttung nicht.

Der Block folgt dem Jahresfilter absichtlich nicht: Was 2025 verbraucht ist, ist verbraucht, gleich welches Jahr du gerade ansiehst. Die Summen in der Fußzeile folgen ihm dagegen schon — sie summieren, was zu sehen ist.

Ein ausgeschöpfter Freibetrag ist rot naheliegend und trotzdem falsch. Er ist kein Fehler, sondern der Normalfall eines Depots, das ausschüttet. Dass nichts mehr frei ist, steht in Worten darüber.

Gebuchte Beträge werden nicht umgeschrieben. Was deine Bank einbehalten hat, ist eine Tatsache aus der Abrechnung; was wir rechnen, ist eine Schätzung auf deinen Angaben. Beide stehen nebeneinander, statt dass die eine die andere ersetzt.

Seitdem verbessert

  • 15.09.2026In den Transaktionen steht der Steuerblock jetzt unter der TabelleÜber den Transaktionen stand bisher der Freistellungsauftrag des Jahres — und ohne eingeschaltetes Profil der Satz, wovon dein Steuersatz abhängt. Er stand damit vor dem, was er erklärt: Die geschätzte Steuer entsteht aus den gelisteten Verkäufen und Ausschüttungen und wird unter der Tabelle als „darauf Kapitalertragsteuer geschätzt" ausgewiesen. Jetzt steht der Block dahinter, direkt unter dieser Zeile — und die Tabelle beginnt dort, wo der Reiter anfängt. Über den Dividenden bleibt er oben: Dort gibt es keinen Summenblock, hinter den er gehören könnte.