Hinter den drei Signalarten stehen jetzt deine Werte
Ein Signal ist erst dann eins, wenn es an einem Wert hängt, den du hältst. Deshalb sind die drei Arten keine Rubriken, die wir für alle gleich füllen: Sie entstehen aus deinem Bestand. Nimmst du einen Wert auf, kommen seine Signale mit — ohne dass du etwas einstellst.
Was du damit machen kannst
- Technische Signale zu deinen Werten lesenWir rechnen die Kurshistorie jedes Werts durch, den du hältst oder beobachtest: Schneidet der 50-Tage-Schnitt den 200-Tage-Schnitt, steht das mit dem Tag der Kreuzung da. Dazu, wie weit der Kurs von seinem Jahresschnitt weggelaufen ist, und ob er gerade an seinem Jahreshoch oder -tief steht. Jede Zahl steht mit ihrer Gegenzahl in der Zeile — du kannst sie nachrechnen.
- An der Ausschüttung dranbleibenUnter „Fundamental" steht, welche deiner Werte über drei Prozent Dividendenrendite bringen — gerechnet auf den heutigen Kurs, nicht auf den Kurs beim Kauf — und welche Ausschüttung in den nächsten drei Monaten ansteht. Dazu die Bewertung: ob ein Wert gerade teurer bezahlt wird als in den letzten fünf Jahren üblich.
- Sehen, worüber gerade geredet wirdUnter „Sentiment" steht, welche deiner Werte häufiger in den Nachrichten auftauchen als sonst. Gezählt wird der Anteil an allen Beiträgen des Zeitraums und nicht die nackte Zahl — an einem nachrichtenreichen Tag steigt sonst jeder Wert. Beide Vergleichszahlen stehen in der Zeile.
- Nach Art filtern statt zu suchenDie Reiter über der Liste tragen ihre Trefferzahl: „Technische Signale (6)". Ein Klick zeigt nur diese Art. Ohne Abo steht dort ein Schloss und dahinter das Angebot — mit Abo ein Stern und dahinter deine Zeilen.
- Was dich nicht interessiert, wegklickenJede Zeile trägt ein Kreuz. Weg ist danach die Benachrichtigung, nicht der Anlass — das Goldene Kreuz bleibt eins, du willst nur nicht mehr daran erinnert werden. Und weg ist es nur bei dir: Diese Signale gehören keinem Nutzer, sie hängen am Wertpapier.
Was wir uns dabei gedacht haben
Wer bezahlt, muss mehr sehen und nicht weniger. Vorher verschwanden die drei Reiter, sobald jemand PLUS hatte — gekauft hatte er damit die Abwesenheit der Werbung. Das ist die Art Fehler, die man nur bemerkt, wenn man sich mit dem Tarif anmeldet, für den man gebaut hat.
Jede technische Zahl ist gerechnet und keine gesetzt. Ein Signal behauptet ein Ereignis, keine Meinung — „Goldenes Kreuz" stimmt oder stimmt nicht. Zwei beworbene Muster haben wir deshalb weggelassen: Ausbruch und der Relative-Stärke-Index brauchen Tagesschwankungen, die unsere Kurshistorie nicht hergibt. Lieber drei Muster, die tragen, als fünf, von denen zwei geraten sind.
Analystenurteile, Kursziele und das Kurs-Gewinn-Verhältnis sind in diesem Prototyp gesetzt und nicht erhoben — dafür gibt es keine Datenquelle. Sie sind als Muster echt und in der Zahl erfunden.
Höchstens sechs Zeilen je Art. Wer vierzig Werte hält, bekäme sonst zwei Dutzend technische Signale, und eine Liste, die man nicht mehr überblickt, ist keine Auskunft mehr.
Seitdem verbessert
- 15.08.2026Die genannten Kurse als Linien im BildKursziel, Jahresschnitt, Jahreshoch und Jahrestief standen bisher nur als Zahl in der Zeile. Schlägst du eines dieser Signale auf, liegen sie jetzt als Linien im Kursverlauf — jede mit ihrem Namen und ihrem Abstand zum aktuellen Kurs, zusammen mit einer Schwelle, die du selbst gesetzt hast. Ausführlich unter „Kurssignale".