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Splits, die du nicht selbst nachrechnen musst

Ein Aktiensplit vervierfacht die Stücke und viertelt den Kurs, eine Zusammenlegung macht das Gegenteil, ein Umtausch nach einer Übernahme ersetzt den Titel. In einem selbst geführten Depot bleibt jede dieser Maßnahmen Handarbeit: Ohne sie steht dort eine Position, die es so nicht mehr gibt.

Was damit gehen soll

  • Split und Reverse-SplitGeplant ist, dass wir das Verhältnis am Titel erkennen und alle Buchungen davor umrechnen. Der Bestand stimmt danach wieder mit deinem Depotauszug überein, ohne dass du eine Zahl anfasst.
  • Dein alter Beleg bleibt lesbarSplitbereinigt heißt nicht überschrieben: Die ursprünglich gehandelte Stückzahl steht weiter in Klammern daneben — so wie heute schon bei den Splits, die in den Buchungen stehen.
  • Umtausch und ZusammenlegungWird ein Titel gegen einen anderen getauscht, soll die Historie mitgehen statt abzubrechen: Einstand und Haltedauer gehören zur neuen Position, sonst sieht ein zehn Jahre alter Wert aus wie ein Neukauf.
  • Sehen, was passiert istJede eingearbeitete Maßnahme soll als eigene Zeile in den Transaktionen stehen, mit Datum und Verhältnis. Eine Anpassung, die niemand sieht, ist von einem Fehler nicht zu unterscheiden.

Was wir uns dabei gedacht haben

Die Maßnahme selbst ist die einfache Hälfte — das Verhältnis steht fest, und die Umrechnung ist eine Multiplikation. Schwierig ist die Frage, ob sie schon jemand gemacht hat: Wer seinen Bestand aus einem Auszug von heute erfasst hat, hat die bereinigten Zahlen bereits drin. Zweimal bereinigt ist der Bestand um den Faktor daneben.

Deshalb ist das hier keine stille Automatik: Was wir ändern wollen, steht vorher da, und du entscheidest. Ein Depot, das sich über Nacht selbst umrechnet, verliert das Vertrauen beim ersten Zweifel.

Was wir von dir brauchen: welche Maßnahmen dir in den letzten Jahren untergekommen sind und wie du sie damals eingetragen hast. Das steht im Feld unter der Bewertung.