Was eine Position dir wirklich eingebracht hat
Der Reiter „Gewinne & Verluste" stellt je Position nebeneinander, was von ihr schon realisiert ist, was sie an Ausschüttungen gebracht hat und was noch im Kurs steckt — und was das zusammen ergibt.
Was du damit machen kannst
- Realisiert und unrealisiert in einer ZeileWer eine große Position zu Teilen verkauft hat, sieht beide Hälften nebeneinander statt in zwei Ansichten. Der Prozentsatz unter jedem Betrag bezieht sich auf das eingesetzte Kapital der Position — deshalb ergeben die drei Teile zusammen genau das Gesamtergebnis.
- Verkaufte Positionen kommen zurückEine Position, die du vollständig verkauft hast, verschwindet aus dem Bestand — dort liegt ja nichts mehr. Ihr Gewinn bleibt trotzdem deiner. Hier steht sie weiter in der Liste, und ein Klick auf die Zeile nennt das Datum des Verkaufs.
- Jede Realisierung einzelnEin Klick auf die Zeile zeigt jeden Verkauf mit Stückzahl, Erlös, anteiligem Einstand und dem Gewinn, den genau er festgeschrieben hat. Darunter jede Ausschüttung mit Zahltag und Nettobetrag.
- Nach Jahr eingrenzenGleich unter der Überschrift stehen deine Jahre als Reiter — „Alle Jahre" links, das jüngste rechts. Für ein Steuerjahr zeigt die Ansicht dann, was in diesem Jahr realisiert wurde und was an Erträgen kam. Der unrealisierte Stand ist der von heute und steht deshalb neben dem Jahresergebnis, nicht darin.
Was wir uns dabei gedacht haben
Die drei Zahlen gab es längst, nur an drei Orten: der Kursgewinn im Bestand, die Ausschüttungen im eigenen Reiter, der realisierte Gewinn als Nebenzeile in der Detailansicht einer Position. Die vierte — ihre Summe — gab es nirgends. Wer wissen wollte, was eine Position unterm Strich gebracht hat, musste selbst rechnen.
Am unangenehmsten war der Fall, in dem gar nichts stand. Eine vollständig verkaufte Position hat keinen Bestand mehr und fiel damit aus jeder Liste heraus. Ausgerechnet dort steckt der ganze realisierte Gewinn — sichtbar war er nur noch als einzelne Buchung unter „Transaktionen".
Den heutigen Kursgewinn in ein Jahresergebnis zu addieren wäre bequem und falsch: Er ist über die ganze Haltedauer entstanden, nicht in dem einen Jahr. Deshalb steht er bei gewählter Jahreszahl sichtbar daneben statt darin. Aus demselben Grund entfallen dort die Prozentangaben — ein Jahreszähler über einem Nenner aus allen Jahren wäre eine Zahl, die nichts bedeutet.
Seitdem verbessert
- 15.09.2026Die Balken fahren ins Jahr, statt ausgetauscht zu werdenWähltest du unter „Gewinne & Verluste" ein Jahr, sprang die Reihe: Aus allen Monaten der Spanne wurden zwölf, und zwischen beiden Bildern lag nichts. Verschenkt war damit die Auskunft, die in der Bewegung selbst steckt — dass es dieselbe Zeitachse ist, auf der du dich bewegst. Jetzt fährt die Reihe auf das Jahr hinein, statt ausgetauscht zu werden. Und wechselst du von 2024 auf 2025, wandern die zwölf Monate nach links aus dem Bild, während die des neuen Jahres von rechts hereinkommen und stehen bleiben; rückwärts entsprechend andersherum. Die Höhen laufen mit: Ein Jahr, dessen größter Monat halb so groß ist wie der größte der ganzen Spanne, füllt seine Reihe trotzdem aus — sonst läge ein ruhiges Jahr als flache Linie da. Wer im Betriebssystem weniger Bewegung eingestellt hat, bekommt die Zustände sofort und ohne den Weg dorthin.
- 04.09.2026Die Fußzeile ist die Summe der ZeilenUnter der Tabelle stehen realisierter Gewinn, Ausschüttungen, unrealisierter Gewinn und die Gesamtsumme. Sie wurden aus den ungerundeten Werten gerechnet und einmal am Ende gerundet — wer die Spalte darüber zusammenzählte, kam auf einen Cent mehr oder weniger. Jetzt wird jeder Posten so gerundet, wie er in seiner Zeile steht, und erst dann addiert. In Euro fiel es selten auf; in einer anderen Anzeigewährung steht der Umrechnungskurs zwischen der Zahl und ihrer Rundung, und dort wich es fast immer ab.
- 15.08.2026Die Jahre stehen als Reiter über der TabelleDas Jahr steckte in einem Auswahlfeld, daneben stand „Alle / Offen / Geschlossen". Jetzt stehen deine Jahre selbst als Reiter über der Tabelle — das jüngste rechts, „Alle Jahre" links und zugleich der Weg zurück. Die Trennung in offene und geschlossene Positionen ist entfallen: eine verkaufte Position ist hier der Kern und kein Ausschnitt, den man wegschaltet.
- 15.09.2026Auch der Betrag in fremder Währung zeigt seine RichtungUnter einem Betrag in fremder Währung steht der Originalbetrag als zweite Zeile — bei einer US-Ausschüttung etwa „+0,71 USD" unter „+0,66 EUR". Er trug sein Vorzeichen und stand trotzdem grau. Das ist die belegte Zahl, so steht sie in deiner Abrechnung; ausgerechnet ihr die Richtung zu nehmen war verkehrt herum. Jetzt tragen beide Zeilen dieselbe Farbe, in den Transaktionen wie in den Erträgen. Zweitzeilen ohne Vorzeichen bleiben leise: Stückzahl, Kaufdatum, Börsenplatz. Dasselbe galt für den jüngsten Wert unter einem Kennzahlen-Diagramm auf der Aktienseite.
- 15.09.2026Jede Zahl mit Vorzeichen trägt seine FarbeIn den Kacheln unter dem Ergebnis stand der Betrag grün und der Prozentsatz darunter grau — obwohl er sein „+" trug. Dasselbe galt für die große Zahl ganz oben und für die Zahlen im Einstiegstext der Marktübersicht. Jetzt gilt überall dieselbe Regel: Was mit „+" beginnt, steht in Grün, was mit „−" beginnt, in Rot — in Kacheln, Zellen, Kopfzahlen und mitten im Satz. Zahlen ohne Vorzeichen bleiben, wie sie waren. Außerdem sind die Rahmen um die Kachelreihe und die beiden Haarlinien um die Spalte „Unrealisiert" entfallen: Was sie sagten, steht im Satz über der Tabelle und in den Beschriftungen selbst.
- 15.09.2026Hinter dem Ergebnis liegt sein VerlaufÜber den drei Kacheln steht das Ergebnis des gewählten Jahres. Wie es zustande kam, stand nirgends — ob es in einem Monat zusammenkam oder über zwölf, ob es früh stand oder erst im Dezember. Jetzt liegt hinter der Zahl eine Kurve: dein Ergebnis Monat für Monat aufsummiert, sodass sie genau auf der Zahl darüber endet. Ohne Jahresauswahl läuft sie über alle Jahre mit Ereignis. Ein Verlust zieht sie nach unten, statt sie als Betrag weiter steigen zu lassen. Die drei Kacheln bleiben, wo sie sind — der unrealisierte Teil hat kein Datum und steckt deshalb nicht in der Kurve, sondern weiterhin in seiner eigenen Kachel.
- 20.10.2026Das gewählte Jahr gleitetWechselst du das Jahr, springt die Markierung nicht mehr, sondern gleitet zum neuen Jahr hinüber. Sie trägt jetzt einen lila Rand, damit du auch auf hellem Grund siehst, welches Jahr gilt.
- 20.10.2026Das Ergebnis steht auf dem Telefon eine Stufe kleinerDie große Zahl über den drei Kacheln steht jetzt im selben Grad wie der Gesamtwert über deinem Verlauf und die geflossenen Erträge: am Rechner wie bisher 32 Pixel, auf dem Telefon 24 statt 32.