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Was das Ausland von deiner Dividende einbehält

Bei einer Dividende aus dem Ausland behält der Auszahlungsstaat Quellensteuer ein. Was über den anrechenbaren Anteil hinausgeht, ist nicht verloren — es liegt beim anderen Staat und kommt nur auf Antrag zurück. Deine persönliche deutsche Steuer steht getrennt davon in einer eigenen Spalte — geschätzt aus deinem Steuerprofil, sobald du es eingeschaltet hast.

Was du damit machen kannst

  • Sehen, was liegen geblieben istÜber der Liste steht der Betrag, den du im Ausland zurückfordern kannst, aufgeteilt nach Land: wie viel einbehalten, wie viel in Deutschland angerechnet wurde und wie viele deiner Positionen betroffen sind.
  • Jede ausländische Ausschüttung mit QuellensteuerJe Zahltag stehen Brutto, Quellensteuer mit ihrem Satz und das Netto nebeneinander — in der Währung der Ausschüttung und in deiner Anzeigewährung. Rechts daneben steht bei eingeschaltetem Steuerprofil die geschätzte deutsche Steuer. Willst du nur das Ausland sehen, grenzt die Suche über der Tabelle auf einzelne Titel oder eine ganze Anlageklasse ein.
  • Dieselbe Rechnung an der PositionÖffnest du eine Position, steht dort in einem Satz, welcher Staat wie viel einbehält und was davon rückforderbar ist — mit den Beträgen genau dieser Position.
  • Fristen im BlickDer Block nennt das älteste Jahr, aus dem noch Quellensteuer offen ist. Die Staaten nehmen Anträge nur für wenige Jahre rückwirkend an; welches Jahr zuerst verfällt, siehst du damit ohne nachzurechnen.

Was wir uns dabei gedacht haben

Die Zahlen lagen längst in jeder Buchung, nur unbenannt: In der Steuerspalte stand eine Summe, die bei einem Schweizer Titel fast das Doppelte des deutschen Satzes betrug. Wer nicht wusste, warum, hielt es für einen Fehler — und wer es wusste, konnte trotzdem nicht sehen, wie viel davon zurückzuholen ist.

Der schwierige Teil war nicht die Rechnung, sondern die Trennung: einbehalten, angerechnet, rückforderbar sind drei verschiedene Dinge, und nur das dritte ist Geld, das du noch bekommst. Deshalb steht der rückforderbare Anteil als eigene Zahl über der Tabelle und nicht als Fußnote darunter.

Ein Partner, der die Rückholung übernimmt, gehört hinter diese Zahl und nicht davor. Erst der Nachweis, dann das Angebot — und nur, wenn tatsächlich etwas offen ist. Bei einem Depot aus deutschen Werten entfallen Quellensteuerspalte, Rückforderungsblock und Partner vollständig.

Seitdem verbessert

  • 16.09.2026Jede Gutschrift trägt ihr VorzeichenUnter „Erträge" stand das Netto jeder Ausschüttung in Grün, aber ohne Plus — und der Betrag in der Währung der Zahlung darunter stand grau, obwohl es dieselbe Zahl ist. Unter „Transaktionen" hieß dieselbe Ausschüttung seit jeher „+0,66 EUR". Jetzt steht sie überall gleich: Plus davor, beide Zeilen in Grün, auch die Summe „Netto gutgeschrieben" und die geflossene Summe über der Tabelle. Was noch erwartet wird, bleibt bewusst ohne Vorzeichen und in Grau — es ist gerechnet und nicht gebucht. Brutto, Quellensteuer und geschätzte Steuer bleiben neutral: Sie sind Posten der Rechnung, nicht ihr Ergebnis. Dieselbe Korrektur betrifft die Kacheln deines Verrechnungskontos, die Ausschüttungen unter „Gewinne & Verluste" und die Zahlungshistorie einer Position.
  • 15.08.2026Die Jahre stehen als Reiter über der TabelleDas Jahr steckte in einem Auswahlfeld neben Monat und Instrument. Jetzt stehen deine Jahre als Reiter rechts über der Tabelle — das jüngste außen, „Alle Jahre" am Anfang der Reihe und zugleich der Weg zurück. Ein Klick statt aufklappen und wählen, und es ist die Eingrenzung, die du hier am häufigsten setzt. Das Instrument bleibt eine Suche; die Monate wählst du unter „Erträge" heute im Kalender darüber und unter „Transaktionen" im Auswahlfeld. Genauso unter „Transaktionen" und „Gewinne & Verluste".
  • 15.08.2026Die Tabelle ist jetzt eine von zwei AnsichtenRechts über der Liste stand ein zweites Register: „Tabelle" oder „Kalender". Die Tabelle blieb der Beleg je Ausschüttung; bei Auslandszahlungen weist sie die Quellensteuer aus. Der Kalender stellte dieselben Zahltage als Jahresbild und rechnet zwölf Monate voraus. — Den Umschalter gibt es nicht mehr: Beides steht heute untereinander, der Kalender oben und die Tabelle darunter, und der Kalender wählt die Monate. Siehe „Der Kalender steht oben und wählt die Monate".
  • 15.08.2026Rückforderbare Beträge sind ruhiger gekennzeichnetUnter jeder Auslandsdividende stand bisher erneut „rückforderbar". Jetzt markiert ein Sternchen den Betrag, und der Spaltenkopf erklärt es einmal für alle Zeilen. Auch „je Stück" ist dort zu „je Stk" verkürzt. Die vollständige Einordnung und die Summe bleiben im Quellensteuer-Block über der Tabelle.
  • 15.08.2026Die persönliche Steuer steht nicht mehr an jeder DividendeDie pauschale Zeile „deutsche Steuer" an jeder Ausschüttung ist verschwunden — sie beruhte auf einer Annahme und sah aus wie eine Abrechnung. An ihre Stelle ist die Spalte „Steuer geschätzt" getreten, und die füllt sich nur, wenn du dein Steuerprofil gepflegt und eingeschaltet hast: Anlegertyp, Veranlagung, Kirchensteuer und Freistellungsauftrag. Bestehende Abrechnungen werden dadurch nicht umgeschrieben — was deine Bank einbehalten hat, steht in der Fußzeile neben der Schätzung.
  • 15.08.2026Der Freistellungsauftrag steht über der TabelleIst dein Steuerprofil eingeschaltet, steht über den Ausschüttungen, wie viel deines Freibetrags im laufenden Jahr verbraucht ist — und darunter dieselbe Zeile für jedes frühere Jahr mit Ertrag. Der Block folgt dem Jahresfilter absichtlich nicht: Was 2025 verbraucht ist, ist verbraucht, gleich welches Jahr du gerade ansiehst. Ist das Profil aus, steht dort stattdessen, wovon dein persönlicher Steuersatz abhängt. Mehr unter „Deine Steuer steht jetzt an der Zeile".
  • 16.09.2026Der Kalender steht oben und wählt die MonateÜber der Ertragstabelle standen vier Bedienungen für dieselbe Frage: eine Balkenreihe der zwölf Monate, derselbe Kalender hinter einem Umschalter, ein Auswahlfeld „Alle Monate" und das Register „Alle / Nur Ausland". Geblieben ist eine: Der Kalender steht jetzt oben und ist die Auswahl. Ein Klick auf einen Monat zeigt in der Tabelle darunter nur ihn, derselbe Klick noch einmal nimmt die Auswahl zurück. Mit gedrückter Umschalttaste wählst du eine Spanne — von März bis Juli —, mit der Befehlstaste (Windows: Strg) einzelne Monate dazu. Ohne Auswahl steht dort das ganze Jahr. „Alle / Nur Ausland" ist entfallen: Dieselbe Eingrenzung trifft die Suche genauer, Titel für Titel oder über die Anlageklasse.
  • 15.09.2026Ein Monat ohne Ertrag ist jetzt zu sehenGilt für die Balkenreihe, die inzwischen dem Kalender gewichen ist. Sie zeigte nur, wo etwas kam — wo nichts kam, war die Stelle leer. Damit wurden aus zwölf Monaten optisch sieben: Zwischen Mai und November stand nichts, und ob das zwei leere Monate waren oder fünf, war der Reihe nicht anzusehen. Jetzt hält ein zwei Pixel hoher grauer Strich die Stelle. Er ist bewusst niedriger und leiser als der kleinste echte Balken: „nichts gekommen" soll nicht aussehen wie „wenig gekommen".
  • 15.09.2026Auch dein Gesamtergebnis steht jetzt als BalkenÜber der Kennzahl in „Gewinne & Verluste" lag eine Kurve: der aufsummierte Stand aus realisierten Gewinnen und Ausschüttungen. Sie stieg fast immer — Verluste sind selten, Ausschüttungen nie negativ — und sagte damit vor allem, dass etwas zusammengekommen ist. Das steht schon in der Zahl darüber. Jetzt zeigen Balken, wann etwas zusammenkam und wann etwas verloren ging: im Jahr die zwölf Monate, über alle Jahre jeden Monat der ganzen Spanne — abgeschlossene Jahre mit zwölf Balken, das laufende mit so vielen, wie es schon hat. Was über der Linie steht, ist grün, was darunter liegt, rot — und ein Verlust von 900 Euro ist genauso lang wie ein Gewinn von 900. Ein schwacher Monat war in der Summe ein flacheres Stück Kurve; jetzt ist er ein Balken nach unten.
  • 15.09.2026Der Ertragsrhythmus steht über der TabelleDie Balkenreihe ist inzwischen dem Kalender gewichen, der dieselbe Verteilung zeigt und sich anfassen lässt; die beiden Summen stehen weiter oben. Damals: Über der Tabelle stand eine Linie: der aufsummierte Stand deiner Erträge. Sie stieg immer — ein Ertrag ist nie negativ — und sagte damit nur, dass Geld kam. Die Frage, die man an diese Ansicht stellt, ist eine andere: wann kommt wie viel. Jetzt stehen dort die zwölf Monate des Jahres als Balken. Kräftig, was schon gebucht ist; blass, was aus deinem bisherigen Rhythmus noch erwartet wird. Daneben beide Summen nebeneinander: was bisher geflossen ist und was im Rest des Jahres noch kommt. Leere Monate bleiben als feiner grauer Strich stehen — sonst sähen vier Quartalszahlungen aus wie vier Monate in Folge.
  • 15.09.2026Der Reiter heißt „Erträge" und zeigt seinen VerlaufDer Reiter hieß „Dividenden" und listete mehr, als der Name zuließ: Ausschüttungen von Fonds und ETFs stehen dort ebenso wie Zinserträge aus Anleihen. Wer seine Anleihezinsen suchte, suchte sie unter einem Namen, der sie ausschließt — er heißt jetzt „Erträge". Neu ist außerdem der Block über der Tabelle: Er nennt, was im laufenden Jahr netto geflossen ist. Wie er seinen Verlauf zeigt, steht unter „Der Ertragsrhythmus steht über der Tabelle".