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Deine Dividenden stehen jetzt in der Marktübersicht

Eine Dividende ist die einzige Zahl im Depot, die von außen kommt und einen Termin hat. Bisher musstest du dafür in den Reiter „Dividenden" gehen. Jetzt beantwortet die Marktübersicht die zwei Fragen, die sich am Monatsanfang stellen: Was kommt diesen Monat, und hat sich an etwas Geplantem etwas geändert.

Was du damit machen kannst

  • Den Monat auf einen Blick sehenEine Karte im Feed nennt Monat und Summe in einer Überschrift — netto, in deiner Anzeigewährung. Darunter steht je Zahltag eine Kachel: Titel, Betrag, deine Stückzahl und der Betrag je Stück. Zwei Pillen sagen, woran du bist — der Termin („erwartet am 15.08.") und, falls angekündigt, die Änderung („gekürzt", „erhöht"). Ob eine Zahlung gutgeschrieben oder erwartet ist, steht damit an jeder einzelnen.
  • Den Monat einordnenUnter der Liste steht, wie viel in den letzten zwölf Monaten im Schnitt je Monat gekommen ist und was derselbe Monat im Vorjahr gebracht hat. Damit ist ein starker Monat als starker zu erkennen — eine Summe allein sagt darüber nichts.
  • Auch einen Monat ohne Zahltag verstehenSchüttet in diesem Monat keiner deiner Werte aus, steht das da — und daneben der nächste Zahltag mit Titel und Datum. Darunter stehen bis zu drei Titel, die in diesem Monat zahlen und die du nicht hältst: bevorzugt aus den Branchen und Regionen deines Depots, und jede Zeile sagt, welcher deiner Werte sie dorthin gebracht hat. Eine leere Fläche wäre von einem Fehler nicht zu unterscheiden.
  • Von einer Kürzung erfahren, bevor sie zahltKürzt, streicht oder erhöht ein Unternehmen eine Ausschüttung, die dir noch bevorsteht, steht die Meldung ganz oben im Feed — als Beitrag mit Überschrift und dem Tag der Ankündigung. Je Meldung steht links, was passiert ist, welcher Titel es ist und was das für deine Stückzahl an diesem Zahltag bedeutet; rechts der Zahltag, der Ex-Tag und die Begründung des Unternehmens.
  • Sehen, was das im Jahr ausmachtKürzt oder erhöht ein Unternehmen dauerhaft und zahlt mehrmals im Jahr, steht die Wirkung auch für das Jahr da — als Rechnung, nicht als Zusage: angekündigt ist eine Zahlung, die übrigen folgen dem neuen Betrag nur, wenn das Unternehmen dabei bleibt. In drei Fällen fehlt die Zeile, und zwar mit Absicht: bei einer einmalig gestrichenen Zahlung, bei einer Sonderdividende und bei einem Titel, der ohnehin nur einmal im Jahr zahlt — dort wäre es dieselbe Zahl zweimal.

Was wir uns dabei gedacht haben

Die Kürzung steht über allem anderen im Feed, und das ist die einzige persönliche Fläche, die dort oben stehen darf. Der Grund ist nicht ihre Wichtigkeit, sondern ihre Frist: Nach dem Ex-Tag ist die Sache entschieden. Alles andere im Kopf des Feeds trägt eine Uhrzeit von heute — eine Ausschüttung, die sich ändert, trägt einen Termin.

Die Monatskarte behauptet nichts, was nicht angekündigt ist. Sie schreibt den bekannten Zahlplan auf deinen heutigen Bestand fort und rechnet mit dem Steuersatz deiner letzten Ausschüttung — so wie ein Mensch es täte, der „so viel wie beim letzten Mal" annimmt. Der Satz dazu steht unter der Karte und nicht in einer Fußnote zum Aufklappen.

Gutgeschrieben und erwartet stehen in derselben Liste, aber nie gleich. Eine Gutschrift ist eine Tatsache mit Steuerabrechnung, eine Erwartung eine Rechnung mit zwei Annahmen — Stückzahl und Steuersatz. Beide gleich zu setzen wäre die bequeme Variante und die falsche.

Ein gestrichener Zahltag verschwindet nicht aus der Liste, er steht mit „entfällt" darin. Ein Termin, der aus einer Liste fällt, ist von einem vergessenen nicht zu unterscheiden — und in der Summe des Monats fehlt er dann ohne Erklärung.

Das Monatsmittel rechnet nur mit gebuchten Ausschüttungen und nennt sein Fenster („über zwölf Monate"). Eine Fortschreibung, die sich selbst als Vergleich nimmt, könnte den Monat nicht einordnen — und ein Durchschnitt ohne Zeitraum ist nicht nachrechenbar.

Seitdem verbessert

  • 08.10.2026Die Änderungsmeldung zeigt Plus und Minus in FarbeKürzt oder erhöht ein Unternehmen seine Ausschüttung, stehen in der Meldung drei Zahlen mit Vorzeichen: der Betrag für deine Stückzahl, die Änderung je Stück in Prozent und, wo sie zutrifft, die Rechnung aufs Jahr. Sie standen bisher grau, als wäre das Zeichen davor eine Nebensache. Jetzt steht ein Plus grün und ein Minus rot, wie überall sonst in myonvista — die Prozentangabe als farbiges Etikett. Der Name des Unternehmens bleibt in seiner Farbe: Er trägt kein Vorzeichen, und eine Kürzung ist kein Kursverlust.
  • 14.09.2026Die Zahlungen des Monats lassen sich jetzt durchblätternDie Kacheln standen in einer Reihe, die sich schieben ließ und das nicht sagte: Die letzte sichtbare endete an der Kartenkante wie abgeschnitten, nicht wie fortgesetzt. Jetzt stehen Pfeile neben der Überschrift, und der Rand blendet zu der Seite aus, zu der es weitergeht. Passen alle Zahlungen nebeneinander, bleiben die Pfeile weg — sie wären eine Zusage ohne Gegenstück. Auf dem Telefon wird wie bisher gewischt; dort nähmen Pfeile den Kacheln Platz weg, ohne etwas zu können, was die Geste nicht kann.
  • 15.08.2026Die Monatskarte trägt jetzt dein EinkommenszielZwei Karten standen übereinander: die Dividenden des Monats und darunter dein Ziel „Einkommen aus Ausschüttungen". Beide beantworten dieselbe Frage in zwei Zeiträumen — und der Schnitt der letzten zwölf Monate aus der einen ist der Stand der anderen. Jetzt ist es eine Karte auf eigener Fläche: oben der Monat, unten der Balken zum Ziel mit deinem Stand, was noch fehlt und „Ziel anpassen". Die Zahlungen selbst stehen als Kacheln nebeneinander statt als Tabellenzeilen: bei einer Zahlung war die Zeile eine Zeile mit viel Platz rechts, bei vier eine Tabelle ohne Überschriften. Der Termin und eine angekündigte Kürzung stehen als Pillen an der Kachel, die Kürzung farbig. Deine anderen Ziele — Vermögen, Anschaffung, Ruhestand — bleiben in der Zielkarte: Ein Ruhestandsziel hat mit den Ausschüttungen dieses Monats nichts zu tun.
  • 15.08.2026Im Monat ohne eigene Zahlung steht, wer sonst ausschüttetEin Monat, in dem keiner deiner Werte zahlt, trug bisher einen Satz und den nächsten Zahltag — richtig, aber wenig. Jetzt stehen dort bis zu drei Titel, die in genau diesem Monat ausschütten und die du nicht hältst: Zahltag, Betrag je Stück und die Rendite auf den aktuellen Kurs. Ausgewählt werden sie über dein Depot — erst gleiche Branche, dann gleiche Region —, und jede Zeile sagt, welcher deiner Werte sie dorthin gebracht hat: „Gleiche Branche wie SAP: Software". Passt zu deinen Branchen und Regionen in diesem Monat nichts, stehen die Zahler des Monats ohne diesen Bezug da, und der Satz darüber sagt genau das. Es ist keine Empfehlung: Die Liste sagt, wer zahlt, nicht, was zu kaufen ist.
  • 15.08.2026Die Änderungsmeldung sagt jetzt, was sie im Jahr ausmachtDie Meldungen standen als einzelne Kästen mit farbigem Streifen untereinander — drei Flächen, die nirgends zusammenkamen. Jetzt ist es ein Beitrag wie jeder andere im Feed: Rubrik und Tag der jüngsten Ankündigung, darunter die Überschrift, und je Meldung zwei Spalten — links was passiert ist, der Titel und der Betrag für deine Stückzahl, rechts Zahltag, Ex-Tag und die Begründung des Unternehmens. Neu darunter steht die Auswirkung auf zwölf Monate: was du nach den Ankündigungen aus dem bekannten Zahlplan erwarten kannst, daneben derselbe Plan davor, und ein Balken für das Verhältnis der beiden. Fehlt unterm Strich etwas, führt ein Knopf zu Titeln, die im Monat des betroffenen Zahltags ausschütten — dieselbe Auswahl über Branche und Region wie in der Monatskarte, und keine Empfehlung. Der alte Betrag je Stück mit Pfeil auf den neuen steht jetzt unter dem großen Betrag statt über ihm: Der große Betrag ist die Änderung je Stück mal deiner Stückzahl, und beide Faktoren stehen damit direkt bei ihrem Ergebnis.