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Deine Historie als Datei

Käufe und Verkäufe von Hand nachzutragen ist Fleißarbeit. Die Datei, die dein Broker ohnehin ausgibt, tut es auch — unter „Transaktionen" liegt sie hinter dem Plus, und der Bestand steht.

Was du damit machen kannst

  • Dort, wo du auch einzeln buchstDas Plus über der Tabelle führt beides: eine einzelne Buchung erfassen oder die ganze Historie als Datei einlesen. In einem Depot, in dem noch nichts steht, fragt der leere Zustand zusätzlich direkt nach der Datei.
  • Die Datei nehmen, wie sie kommtSemikolon, Komma oder Tabulator als Trennzeichen, Dezimalkomma oder -punkt, Datum deutsch oder als ISO. Mit Kopfzeile entscheiden die Spaltennamen, ohne Kopfzeile die Form der Zellen — die Reihenfolge der Spalten musst du nicht anpassen.
  • ISIN oder WKN, je nachdem, was dein Auszug nenntBeide führen zum selben Wertpapier. Ein Name daneben ist erlaubt, wird aber nicht zum Nachschlagen benutzt: Namen sind nicht eindeutig.
  • Sehen, was nicht durchgingNach dem Import steht da, wie viele Buchungen zu wie vielen Positionen entstanden sind — und jede Zeile, die ausgefallen ist, mit ihrer Zeilennummer und dem Grund. Still übergangene Zeilen wären ein falscher Bestand.
  • Ein gedecktes VerrechnungskontoNennt die Datei nur Käufe und keine Einzahlungen, stünde das Konto im Minus. Dann ergänzen wir eine Eröffnungsgutschrift und sagen dir, dass wir es getan haben.

Was wir uns dabei gedacht haben

Der Import gab es bisher nur beim Anlegen eines Depots. Wer die Datei erst später gefunden hat, musste das Depot wegwerfen und neu anlegen — für einen Knopf, der zwei Klicks weiter schon existierte.

Angeboten wird er nur, solange im Depot noch keine Wertpapierbuchung steht. Dieselbe Datei zweimal einzulesen ist der wahrscheinlichste Fehler, und ein doppelter Bestand ist schlimmer als kein Import. Was dafür nötig wäre, steht unter „CSV-Import für Depots, in denen schon etwas steht" — dort kannst du mitentscheiden, wie es kommt.

Bei einem angebundenen Depot bleibt der Weg zu. Dessen Buchungen kommen von der Bank und würden beim nächsten Abgleich neben deinen importierten stehen.

Seitdem verbessert

  • 04.09.2026Der Import rechnet wie die Erfassung von HandEine importierte Buchung bekam ihren Betrag aus einer anderen Rundungsreihenfolge als eine von Hand erfasste: Bei einem Produkt aus Stückzahl und Kurs, das genau auf einem halben Cent endet, wich sie um einen Cent ab. Beim späteren Bearbeiten derselben Buchung wurde der Betrag neu gerechnet — der Kontostand verschob sich, ohne dass du etwas geändert hattest. Beide Wege benutzen jetzt dieselbe Rechnung. Dazu: Eine feste Depotgebühr ist ein Euro-Betrag; bei einer Position in fremder Währung wurde sie bisher als Betrag in dieser Währung gebucht, jetzt wird sie umgerechnet.